Functional Health: Gesundheitswerbung verständlich einordnen
Nach der konkreten Aussage fragen
Functional Health wird in der Werbung unterschiedlich verwendet, etwa im Zusammenhang mit Alltag, Leistungsfähigkeit oder Wohlbefinden. Die Bezeichnung allein erklärt weder die Zusammensetzung eines Produkts noch seine Wirksamkeit, Sicherheit oder rechtliche Einordnung.

Produkt, Dienstleistung und Beleg auseinanderhalten
Ein Nahrungsergänzungsmittel, eine App, ein Kurs und ein Arzneimittel sind unterschiedliche Angebote. Ergebnisse zu einem bestimmten Stoff oder Verfahren lassen sich nicht ohne Prüfung auf ein anderes Produkt, eine andere Dosis oder eine andere Zielgruppe übertragen.


Nicht aus einer Messung auf einen Nutzen schließen
Eine veränderte Zahl in einer App oder eine einzelne Laborbeobachtung beantwortet noch nicht, ob ein Angebot im Alltag einen gesundheitlichen Vorteil bietet. Wichtig ist, was tatsächlich untersucht wurde, an wem und mit welchen Grenzen. Begriffe wie wissenschaftlich oder personalisiert ersetzen diese Angaben nicht.

Gesundheitliche Versprechen besonders sorgfältig lesen
§ 3 HWG untersagt irreführende Werbung in seinem jeweiligen Anwendungsbereich, unter anderem das Zuschreiben nicht vorhandener therapeutischer Wirkungen. Welche Werberegeln gelten, hängt auch vom konkreten Angebot ab. Dieser Artikel prüft keine einzelne Zulassung und bestätigt keine allgemeine Rechtskonformität. Gesetzestext: Irreführende Heilmittelwerbung.


Mit KI-Unterstützung redaktionell neu gefasst am 18. Oktober 2026. Allgemeine Information; keine individuelle Diagnose oder Behandlungsempfehlung.
Ihr Uwe Wetzko
